EEG-Umlage soll 2017 auf 7 Cent/kWh steigen

25.07.2016

 

Laut den Berechnungen von Agora Energiewende wird die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz im nächsten Jahr von bisher 6,35 Cent auf 7,1 bis 7,35 Cent/kWh steigen.

Für Endkunden muss sich nichts am Strompreis ändern, da der Hauptgrund für die steigende EEG-Umlage die sinkenden Börsenstrompreise sind. Die EEG-Umlage gleicht die Differenz zwischen Börsenstrompreis und Einspeisevergütung für die Produzenten erneuerbarer Energie aus. In der Summe sollte der Strompreis also weiterhin knapp unter 10 Cent/kWh liegen, denn im 1. Halbjahr 2016 lag der Börsenstrompreis im Durchschnitt bei 2,5 Cent/kWh, während es 2015 noch rund 3,2 Cent/kWh waren. Die Berechnungen wurden mit dem EEG-Rechner von Agora Energiewende(link is external) vorgenommen, der für die Prognose mit Daten zu Szenarien der Entwicklung von Strompreis, Stromverbrauch und -produktion aktualisiert wurde. Zurzeit ist der Rechner aufgrund der Aktualisierung leider nur als Excel-Version(link is external) verfügbar.

„Die Kosten für die Stromverbraucher bleiben weitgehend konstant, wenn die Stromvertriebe ehrlich rechnen und ihre gesunkenen Einkaufspreise weitergeben“, so Patrick Graichen, Direktor von Agora Energiewende. Im Jahr 2017 rechne man bei Agora Energiewende mit einem Anteil von mehr als 35 % erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch; 2016 könnten es gut 34 % sein. Im Jahr 2015 waren es 32,6 %.

Tanja Peschel / Agora Energiewende

Quelle

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