Fuhrländer AG klagt erfolgreich gegen GWPL

20.11.2017

Der Insolvenzverwalter des ehemaligen Windkraftanlagenherstellers Fuhrländer mit Sitz in Liebenscheid hat vor dem Landgericht Köln ein Urteil gegen den indischen Energiekonzern Global Wind Power in Höhe von 50 Mio. EUR erstritten. Das Landgericht Köln verurteilte die Unternehmen antragsgemäß zur Zahlung dieses Strafschadensersatzes wegen des Verstoßes gegen einen Lizenzvertrag. Das Urteil ist rechtskräftig.

Die Global Wind Power Ltd. (GWPL) ist ein Joint Venture zwischen der Reliance ADA Group und der China Ming Yang Wind Power Group. Das Unternehmen ist weltweit aktiv und baut Windturbinen. Zur Gewährung des Technikstandard bestehen Lizenzabkommen mit diversen Unternehmen. Eines dieser Unternehmen war auch die inzwischen Insolvente Fuhrländer AG (FLAG), die selbst bis Anfang 2013 Windkraftanlagen herstellte.

Die Vollstreckungsmaßnahmen, des vom Gericht bestätigten Entschädigungsanspruches richten sich möglicherweise nicht nur gegen GWPL. Der Insolvenzverwalter, Prof. Dr. Dr. Thomas B. Schmidt, prüft gegenwärtig im Interesse der Gläubiger auch eine Durchgriffshaftung gegen die europäischen Tochtergesellschaften.

Philipp Kronsbein / dictum media

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